Im Dezember

Im Dezember

sind auch die Berchtel, die Budelfrau, die Busebrecht und die Stutenfrau unterwegs. Oder ihre männlichen „Kollegen” wie der Pelzmärte, der heilige Petrus und Ruprecht, der Schimmelreiter und der Christmann.
Alle sind entweder gut (weiß gekleidet) oder strafend (schwarz gekleidet) in Begleitung von Engeln und/oder Perchten (schwarze Zottelgestalten) unterwegs.
Sie verschenk(t)en die in den jeweiligen Regionen an die „braven” Kinder typischen Weihnachtsgaben wie Hutzelbrot, Stuten, Äpfel, Nüsse, Zuckerwerk, Spekulatius, Lebkuchen oder Spielsachen.

In diesem Brauchtum vermischen sich heidnischer Wachstumszauber und christlicher Segen. Im Mittelpunkt stand / steht immer die Verehrung der Lebenskraft (Sinnbild = Kind) oder die Vertreibung der Wintergeister.

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